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540.000 Euro Fördergelder für die Erforschung von Triple-negativem Brustkrebs

von Uniklinik RWTH Aachen7. November 2024 in Ausgezeichnete Forschung,
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© Sebastian Kaulitzki / Fotolia

Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Jochen Maurer, Wissenschaftlicher Leiter der Molekularen Gynäkologie der Klinik für Gynäkologie an der Uniklinik RWTH Aachen, und Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Kim Ohl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Kinder und Jugendmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen, haben gemeinsam Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Höhe von rund 540.000 Euro eingeworben um, Redoxmetabolismus als Regulator der MDSC-BCSC Interaktion beim Triple-negativen Mammakarzinom zu untersuchen.

Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) ist eine besonders aggressive Form von Brustkrebs, die schwer zu behandeln ist und oft eine schlechte Prognose hat, vor allem bei der Ausbreitung auf andere Körperstellen (Metastasierung). Eine effektive Behandlungsstrategie ist daher dringend notwendig. „In verschiedenen Stadien der Krebsentwicklung entsteht oxidativer Stress, der Tumorwachstum und Metastasen beeinflussen kann. Erste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine bestimmte Signalkette, die durch reaktive Sauerstoffmoleküle (ROS) aktiviert wird, das Verhalten von Myeloiden Suppressorzellen (MDSCs) beeinflusst“, erklärt Dr. Maurer. Ein wichtiger Teil dieser Kette ist das Protein NRF2. MDSCs fördern das Tumorwachstum und helfen Krebszellen, sich vor dem Immunsystem zu schützen, was die Ausbreitung des Tumors unterstützt.

„Man vermutet, dass zwischen Tumorstammzellen (CSCs) und MDSCs eine Wechselwirkung besteht: CSCs ziehen MDSCs an, und MDSCs wiederum unterstützen die CSCs beim Wachstum. Diese Beziehung könnte das Tumorwachstum und die Metastasierung fördern. Stammzellen bei TNBC-Patientinnen (BCSCs) könnten daher ein vielversprechendes Ziel für neue Therapien sein, aber die genauen Mechanismen sind noch nicht vollständig verstanden“, so Dr. Ohl. Die Fördergelder finden künftig ihren Einsatz, um zentrale Fragen wie: Wann wird der Schutzmechanismus durch NRF2 in MDSCs aktiviert? und Wie beeinflussen NRF2 und oxidativer Stress die Wechselwirkung zwischen MDSCs und BCSCs? zu untersuchen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die DFG bildet eine Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland. Durch die Förderung von Forschung höchster Qualität aller Disziplinen an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen legt sie einen Schwerpunkt auf Forschungsprojekte mit selbst entwickelten Vorhaben und erkenntnisgeleiteten Forschung.

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