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Prof. Kathrin Reetz mit Erwin Niehaus-Preis der Alzheimer Forschung Initiative e.V. geehrt

von Uniklinik RWTH Aachen21. Februar 2019 in Ausgezeichnete Forschung, Neurowissenschaften,
Alzheimer Forschung
Univ.-Prof. Dr. med. Kathrin Reetz bei der Preisverleihung am 15. Februar in Düsseldorf. (Foto: © merleforchmann.de)

Univ.-Prof. Dr. med. Kathrin Reetz, Oberärztin und Leiterin der Klinischen Forschung in der Klinik für Neurologie an der Uniklinik RWTH Aachen, ist für ihre herausragende Forschungsarbeit auf dem Gebiet Alzheimer mit dem Erwin Niehaus-Preis 2019 ausgezeichnet worden. Der in diesem Jahr auf 50.000 Euro aufgestockte Preis kommt ihrem Grundlagenforschungsprojekt „Wie beeinflussen Alzheimer und Gefäßprobleme sich gegenseitig?“ zugute. Im Rahmen einer feierlichen Stunde nahm die junge Forscherin ihre Auszeichnung am 15. Februar in Düsseldorf entgegen.

„Erfolge in der Alzheimer-Forschung entstehen aus der Grundlagenforschung an Universitäten. Damit Alzheimer eines Tages eine heilbare oder vermeidbare Krankheit wird, engagieren wir uns seit Jahren gemeinsam mit der Alzheimer Forschung Initiative. Wir freuen uns, dass wir mit Kathrin Reetz eine innovative Forscherin unterstützen können, deren Projektergebnisse direkt den Alzheimer-Patienten zu Gute kommen werden“, sagte der Stifter des Preises, Erwin Niehaus, bei der Preisverleihung im großen Saal des Industrie-Clubs Düsseldorf.

Bei vielen Alzheimer-Erkrankten spielen auch vaskuläre, also die Gefäße betreffende Probleme, eine wichtige Rolle für den weiteren Verlauf der Alzheimer-Krankheit. Es ist beispielsweise bekannt, dass Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Rauchen die Blutgefäße schädigen und somit auch die Gesundheit des Gehirns beeinflussen können. Noch unklar hingegen ist, wie diese Gefäßprobleme mit der Alzheimer-Erkrankung zusammenhängen und wie sich beide Krankheitsprozesse gegenseitig beeinflussen.

Niehaus-Preisträgerin Prof. Kathrin Reetz und ihre niederländische Projektpartnerin Dr. Stephanie Vos (Maastricht) arbeiten mit bereits gesammelten Daten sowie Gehirnscans von Patienten aus den Gedächtnissprechstunden an den Universitätskliniken in Aachen und Maastricht. Die Daten sollen in ein personalisiertes Modell fließen, um die jeweilige Diagnose und den individuellen Krankheitsverlauf der Patienten zu bestimmen. Menschen mit Alzheimer und vaskulären Problemen sollen in Zukunft verlässliche Informationen über ihren persönlichen Krankheitsverlauf erhalten. Darüber hinaus soll eine Einschätzung möglich sein, von welcher Behandlung der Patient am meisten profitiert.

„Das Engagement der Düsseldorfer Erwin Niehaus-Stiftung ermöglicht dieses Forschungsprojekt. Dafür bedanke ich mich herzlich. So kommen wir dem Ziel, die Alzheimer-Krankheit besser zu verstehen und auch die individualisierte Therapie zu verbessern, ein Stück näher“, freut sich Prof. Reetz.

Zum Erwin Niehaus-Preis

Der Erwin Niehaus-Preis der Alzheimer Forschung Initiative wird alle zwei Jahre vergeben. Er wurde von der Erwin Niehaus-Stiftung ins Leben gerufen und richtet sich an Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung. Quadrate_Satzende

 


 

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