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Neues AN-Forschungsinstitut an der Uniklinik RWTH Aachen eröffnet

von Uniklinik RWTH Aachen9. März 2026 in Medizin und Technik,
Eröffnung_AUC
v.l.n.r.: Prof. Richard Stange, Univ.-Prof. Dr. med. Joachim Windolf, Prof. Sascha Flohe, Univ.-Prof. Dr. med. Frank Hildebrand, Markus Blätzinger, Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Stefan Uhlig, Dr. Katja Tornow-Walther.

Im Rahmen der Sitzung des geschäftsführenden Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) wurde am 6. März 2026 das neu gegründete Institut für Traumaforschung der AUC – Akademie der Unfallchirurgie als An-Institut an der Uniklinik RWTH Aachen feierlich eröffnet. Ziel des An-Instituts ist es, wissenschaftliche Aktivitäten im Bereich der Unfallchirurgie zu bündeln, die Forschung nachhaltig zu stärken und innovative Therapiekonzepte für die Versorgung verletzter Patientinnen und Patienten voranzutreiben.

Die AUC wurde 2004 als Tochtergesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie gegründet und hat sich seitdem als zentraler Geschäfts- und Wirtschaftsbetrieb der Fachgesellschaft etabliert. Zu ihren Schwerpunkten zählen Fort- und Weiterbildung, der Aufbau medizinischer Netzwerke und Versorgungsstrukturen sowie der Aufbau und die Betreuung medizinischer Register. Darüber hinaus koordiniert die AUC im Auftrag der DGU zahlreiche wissenschaftsnahe Aktivitäten, darunter multizentrische Forschungsprojekte und Förderprogramme in Kooperation mit Universitäten, Kliniken und industriellen Partnern. Mit der Gründung des An-Instituts werden diese Aktivitäten künftig in einer eigenen akademischen Struktur gebündelt. Das An-Institut wird insbesondere Forschungs- und Förderprojekte im Bereich der Unfallchirurgie und Versorgungsforschung koordinieren, multizentrische Studien organisieren, traumatologische Register betreiben und nationale Forschungsnetzwerke unterstützen. Durch die enge Verzahnung von Forschung und klinischer Praxis sollen neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, die direkt in die Versorgung von Patientinnen und Patienten einfließen können.

Innerhalb der Uniklinik RWTH Aachen liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der engen Zusammenarbeit mit der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Uniklinik RWTH Aachen. Darüber hinaus besteht ein erhebliches Kooperationspotenzial mit weiteren Bereichen, etwa mit der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care sowie der Klinik für Neurochirurgie. Durch die Bündelung wissenschaftlicher Aktivitäten im Bereich der Unfallchirurgie hat das Institut das Potenzial, das Forschungsprofil im Bereich der Verletztenversorgung weiter zu stärken. „Die Gründung des Instituts ist ein wichtiger Schritt, um die traumatologische Forschung weiter zu stärken und langfristig neue Impulse für die Unfallchirurgie zu setzen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und auf die wissenschaftlichen Entwicklungen, die aus dieser Struktur hervorgehen werden“, erklärt Univ.-Prof. Dr. med. Frank Hildebrand, Direktor der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie an der Uniklinik RWTH Aachen. Auch Markus Blätzinger, Geschäftsführer der AUC – Akademie der Unfallchirurgie, betont die strategische Bedeutung der neuen Struktur: „Die akademische Einbettung der wissenschaftlichen Aktivitäten der AUC eröffnet neue Chancen für die AUC und damit auch für die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Wir sehen darin eine wünschenswerte Weiterentwicklung der Arbeit unseres bisherigen Studienzentrums, das in enger Abstimmung mit dem wissenschaftlichen Ausschuss der DGU bereits in der Vergangenheit zahlreiche relevante Projekte verschiedener unfallchirurgischer Kliniken erfolgreich unterstützen und umsetzen konnte.“

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